Einige Menschen in unserem Umfeld machen sich ernsthaft Gedanken über unseren Geisteszustand. Das ist lieb von Euch, aber völlig unbegründet. *lach*
Richtig ist, dass das Auto mit dem wir uns auf den Weg zum Nordkap machen, fast ziemlich genau 40 Jahre alt ist. Falsch hingegen die Schlussfolgerung, dass es deshalb weniger zuverlässig sei, als Fahrzeuge neuerer Baujahre. Will der Flitzer mal nicht so richtig, dann können wir uns in vielen Fällen selbst helfen - auf jeden Fall wird uns kein fehlgesteuertes Elektonikbauteil bei eingeschalteter Zündung die Fenster ununterbrochen hoch und runter fahren. (Ich würde mich wahrscheinlich totlachen.)
Auch wenn der Möwerich sein kleines rotes Auto
im Normalfall bei Regen nicht für Ausfahrten nutzt, wird selbst Dauerregen in Norwegen die rote Farbe nicht abwaschen. Da ist er sich sicher. Einen Oldtimer pflegen und erhalten
"setze eben eine gewisse Pingeligkeit voraus", aber auch die Freude am Fahren. Deshalb ist es nicht nur
nicht schlimm, dass wir am Ende der Reise knapp sechstausend Kilometer gefahren sein werden, sondern genau genommen der Anlass für diesen Urlaub.
Wir lieben
Wetter und sind im Alltag bei jeder Art davon mit unseren Hunden draußen unterwegs. Wir erfreuen uns an Regenbögen, sammeln Steine, entdecken dicke alte Bäume und beobachten Eidechsen beim Sonnenbad oder Fledermäuse beim Abendessen.
Seit einem Jahr bereiten wir uns auf dieses Abenteuer vor. Wir hoffen auf Vieles, rechnen mit dem Meisten und wissen doch nicht, was uns erwartet. Perfekt.
Eure Sorgenfalten wissen wir zu schätzen, aber wir sind
so und fühlen uns wohl dabei.
Eigentlich ein Testbericht über einen Volvo C70 - aber ein paar nette Fotos dabei:
http://www.welt.de/motor/article2198997/Mit-dem-Cabrio-zu-Europas-noerdlichstem-Parkplatz.html