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Freitag, 18. März 2011

Sonntag, 24. Oktober 2010

Ich wünsche Dir...


Ich wünsche Dir nicht alle möglichen Gaben,
ich wünsche Dir nur, was die meisten nicht haben.
Ich wünsche Dir Zeit, Dich zu freuen und zu lachen
und wenn Du sie nützt, kannst Du etwas draus machen.

Ich wünsche Dir Zeit für Dein Tun und Dein Denken,
nicht nur für Dich selbst, sondern auch zum Verschenken.
Ich wünsche dir Zeit, nicht zum Hasten und Rennen,
sondern die Zeit zum Zufriedenseinkönnen.

Ich wünsche Dir Zeit, nicht nur zum Vertreiben,
ich wünsche, sie möge Dir übrigbleiben.
Als Zeit für das Staunen und Zeit für Vertrauen,
anstatt nach der Zeit auf der Uhr zu schauen.

Ich wünsche Dir Zeit, nach den Sternen zu greifen
und Zeit um zu wachsen, dass heißt um zu reifen.
Ich wünsche Dir Zeit, neu zu hoffen, zu lieben,
es hat keinen Sinn, diese Zeit zu verschieben.

Ich wünsche Dir Zeit, zu Dir selber zu finden,
jeden Tag, jede Stunde als Glück zu empfinden.
Ich wünsche Dir Zeit, auch um Schuld zu vergeben,
ich wünsche Dir: "Zeit haben zum Leben".

Elli Michler

Samstag, 22. Mai 2010

Die Feier des Tages

Heute ist ein besonderer Tag: der Tag, an dem mein kleiner Bruder heiratet.

Wir sind in der gleichen Wohnung aufgewachsen.
Aber jeder für sich, zu seiner Zeit. So verbinden uns kaum gemeinsame Erlebnisse. Wir hatten keine gemeinsamen Freunde und wir besuchten nie die gleiche Schule,
die gleichen Partys oder die gleiche Disco.
So ist es bis heute geblieben. Jeder macht seins. Der Eine hier, die Andere da.

Und doch kennen alle meine Freunde meinen kleinen Bruder.
Ich erzähle gerne von ihm, weil ich ihn dafür bewundere, dass er so ist wie er ist:
gradlinig, ehrlich und sich selbst immer treu.

Ich bin davon überzeugt, er heiratet heute
die beste, wertvollste, erotischste und stärkste Frau,
der er jemals begegnet ist und
nicht zu vergessen
den weltbesten aller Murkel!

Männer und Frauen sind völlig verschiedene Wesen,
jedes auf seine Art und Weise vollkommen.
Sie passen nur zusammen,
wenn sie sich in ihren Unterschieden begreifen
und ein GANZES daraus machen.

Viel Glück!

Samstag, 24. April 2010

Hugh! Sie hat gesprochen

  
Menschliche Größe misst sich nicht an der Zahl errrungener Siege, 
sondern am Umgang mit einer Niederlage.

Wenn man denn in diesem speziellen Fall überhaupt von einer Niederlage sprechen kann, vielmehr ist es hier ein Verlassenwerden. Manchmal entwickeln Dinge und Situationen eine rasante Eigendynamik.

Wo eben noch rieseige Fragezeichenbäume wuchsen, platzten plötzlich alle Knospen am Antwortstrauch gleichzeitig auf und verströmten einen lieblichen Duft. Was war geschehen?

Statt "Hey, wir sind doch ein Team!?" hieß es "Hast du uns noch was zu sagen?"

Nein. Hatte sie plötzlich nicht mehr.

Alle Zweifel, alle Ängste, alle Scheu vor dem Neuen waren wie weggewischt. Ganz klar sah sie den verlockenden, aber unbekannten Weg vor sich. Aus dem vertrauten Raum hinaus in die Welt... ganz allein hinterfragt, geprüft und beschlossen.

Ich bin stolz auf Dich, mein Kind.

Nachtrag: Eine Einzige, nämlich das Lenchen, hat die Größe und Herzlichkeit besessen, dem Krötenkind im neuen Verein viel Spaß und Erfolg zu wünschen...

Sonntag, 21. Februar 2010

Heute hier, morgen dort

Heute Morgen Vormittag habe ich mir Zeit genommen. Zeit, die ich eigentlich nicht hatte; sind doch ständig so viele Dinge zu erledigen. Der Möwerich war zum Beispiel für seine letzte Schulungswoche noch am Koffer packen. Jetzt ist er schon auf der Autobahn.

Ich habe mir Zeit genommen und unseren Freund Christian an seinem Arbeitsplatz besucht. Das mache ich ganz gerne mal. Nach diesen Besuchen fühle ich mich oft etwas beruhigt und wieder den Boden der Tatsachen unter meinen Füßen. Er nimmt für eine Stunde ein wenig Fahrt aus meinem Leben.

Als es schon fast Zeit zum Gehen war, nahm Christian seine Gitarre und wir haben gesungen:

 

Ach so! Ihr kennt ihn ja nicht:
Für Viele hier im Dorf ist es eben Christian. Für viele Andere ist es Pastor Kröger.

Donnerstag, 28. Januar 2010

Nebenbeschäftigung gesucht

Nee, nee - nicht um das Wollbudget aufstocken zu können.

Aber mein Arbeitstag ist zur Zeit soooo dröhnend langweilig, dass kaum die Zeit vergeht. Das tägliche Brot (hä?) beim Getränkelogistiker im Sommer bei heißen Temperaturen und jeder Menge Touris an den Nord- und Ostseestränden hat so gar nichts mit den jetzigen, gemächlichen Arbeitsabläufen gemeinsam.

Ein Sudoku auf dem Tisch sieht nicht so doof aus fällt nicht so negativ auf, wie ein Nadelspiel in der Hand.

Schon blöd. :o)